Der heurige Vereinsausflug führte uns diesmal am 15. August nach Bramberg am Wildkogel im Pinzgau.Um 6 Uhr Früh setzte sich der Bus, vollbesetzt mit gut gelaunten Steineliebhabern, in Richtung Salzburg in Bewegung. War das Wetter bei der Abreise noch halbwegs in Ordnung, wurde es ab der Stadt Salzburg immer bewölkter und finsterer. In Bramberg angekommen waren die Berge der Hohen Tauern mit schwarzgrauen Wolken verhangen. Zu unserem Glück stand aber keine Freiluft-Sammeltour am Programm, sondern der Besuch der Mineralienbörse in Bramberg mit anschließender Besichtigung des dortigen Heimatmuseums. So gesehen also doch das richtige Wetter für diesen Anlass.
Die Bramberger Mineralienbörse ist immer wieder ein außergewöhnliches Erlebnis. Nicht nur kann man hier fast alle Pinzgauer Strahler treffen, auch einige der besten Funde des vorigen Jahres können in Vitrinen bestaunt werden
Im Gespräch mit den einheimischen Kristallsuchern wird einem auch bewusst, unter welch gefährlichen und entbehrungsreichen Umständen diese herrlichen Kristalle oft geborgen werden.Trotzdem mögen die Strahler mit Freude über die schönen Funde von ihren anstrengenden Touren berichten.
Nach dem Besuch der Börse – bei der natürlich auch wieder schöne Kristalle gekauft wurden -ging es zum Mittagessen in den Gasthof Senningerbräu, in dem auch alljährlich im März die Bramberger Kristalltage stattfinden. Nach einem wahrlich ausgezeichneten Mittagessen stand der Besuch des Bramberger Heimatmuseums am Programm. Ein Großteil des Areals ist als Freiluftmuseum eingerichtet, in dem das Leben der Pinzgauer der vergangenen Jahrhunderte authentisch wiedergegeben wird.
Auch der Fauna und Flora der Hohen Tauern wird hier großzügig und sehr informativ Platz gegeben.Der Natur unseres Vereines entsprechend war das Hauptaugenmerk aber dem neu gestalteten Räumlichkeiten, die den Kristallschätzen der Berge gewidmet sind. Und diese Ausstellung lässt wirklich keine Wünsche offen! In eleganten und bestens ausgeleuchteten Vitrinen können hier wahre Weltklassefunde aus den Hohen Tauern bewundert werden. Nicht nur die Smaragdfunde aus dem Habachtal, auch die Sphene aus dem Felbertal und der Epidote aus der Knappenwand im Untersulzbachtal – um nur einige der ausgestellten Stufen und Kristalle zu nennen – sind wirklich atemberaubend schön! Ein Besuch des Bramberger Heimatmuseums ist für jeden Mineralieninteressierten fast ein Muss und absolut zu empfehlen.
Um 16 Uhr fuhren wir wieder Richtung Wels zurück – tief beeindruckt von den kristallinen Schätzen unserer Heimat!
Textautor: Klemens Mikulaschek
Bildautor: Erich Angerer





















































FdRdA: Edgar Richter